Ich weiß sehr wenig über das Judentum... eigentlich nur noch in Ansätzen das, was wir im Geschichtsunterricht gelernt haben. Juna bloggt auf irgendwiejüdisch.com über das Jüdischsein und hat mir bei unserem gemeinsamen Museumsbesuch einen facettenreichen Einblick in die jüdische Geschichte, die alten und neuen Traditionen, die Anpassungsfähigkeit dieser Religion und den Alltag gegeben. Vielen Dank an Juna für das tolle Gespräch und an das JMB für die Einladung! Unbedingte Besuchsempfehlung - aber plant ein paar Stunden ein 🙂 Hab den Infoblock vergessen! Die aktuelle Sonderausstellung zum Golem ist bis zum 29. Januar 2017 zu sehen. Täglich geöffnet von 10 bis 20 Uhr und Montag sogar bis 22 Uhr! Großartig! Eintritt: 8/ ermäßigt 3 Euro
[Erschienen am 12. November 2016 16:44]
Diesmal mit dabei
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Ulrike Kretzmer |
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Juna |
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JMB |
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Jüdisches Museum Berlin — Aktuelle Sonderausstellung GOLEM: — Juna Grossmann @irgendwiejuna — Junas Blog irgendwiejüdisch — Junas Blogpost zum Ausstellungskatalog von GOLEM ("Der Golem - wie er in die Welt kam" von 1920 komplett auf YouTube) — Junas Buchtipp: Eine Vorhaut klagt an — Der ultimative Museumsfeed auf Fyyd zum Abonnieren
- Im Learning Center steht ein Modell des Museums. Die besondere Architektur lässt sich so gut überblicken.
- Der Libeskindbau “Between the Lines” ist geprägt von dunklen und hellen Flächen sowie scharfen Kanten.
- Am Ende der Linie des Exils tritt man heraus in den Garten des Exils. Boden und Stelen sind nicht gerade und verwirren das Empfinden.
- Von der Straße sieht der Garten so aus.
- Im Holocaustturm gibt es kaum Licht und nur eine winzige Verbindung zur “Außenwelt”.
- Das Kunstwerk “Gefallenes Laub” besteht aus unzähligen Gesichtern und ist allen Opfern von Krieg und Gewalt.
- Hat man es bis zum Beginn der Dauerausstellung geschafft wird auch durch den Blick hinunter belohnt.
- Besucher:innen dürfen Wünsche notieren und in den Granatapfelbaum hängen.
- Man muss viel Zeit mitbringen, es gibt sehr viel zu entdecken.
- immer wieder wird der Rundgang durch schwarze Flächen unterbrochen, die den Blick in die Voids (Leerstellen) ermöglichen. Die Voids sind nicht begehbar.
- Die Fenster sind schmal und kantig, wie auch der Libeskindbau an sich.
- Die Sonderausstellung widmet sich dem Golem. Hier stehen einige Exemplare moderner Golem-Adaptionen.
- Dieser Golem besteht ausschließlich aus Schriftzeichen und ist überlebensgroß.
- Was bei der Aufnahme leider außer Betrieb war seht ihr hier als Foto vom Vorbesuch: Man bewegt durch die eigene Mimik den Golem.













